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Ventile sind technische Bauteile, die dafür erfunden wurden, Gase oder Flüssigkeiten ein- bzw. auszulassen und dies kontrollierbar zu betätigen. Man kann durch Ventile auch die Richtung, in welche die Luft entlassen werden soll, steuern und regeln. Die meisten Menschen teilen Ventile nach ihrer Form ein. Das Durchgangsventil wird so genannt, da der Eintritt und der Austritt in eine gemeinsame Richtung gehen. Dann gibt es noch das Drei- Wege- Ventil. Diese mischen kontrolliert Fluidströme. Sie werden für die Temperaturregelung des Heizwassers bei der Heiztechnik eingesetzt. Die Letzten sind die Eckventile. Bei ihnen schneidet sich der Eintritt und der Austritt im rechten Winkel. Eine weitere Unterteilung von Ventilen ist im Bereich der Betätigungsart. Es gibt zum Beispiel Ventile, die mit der Hand betätigt werden. Des Weiteren gibt es Ventile, die durch ein Medium betätigt werden. Diese nennt man Rückschlagventile. Dafür werden Durchgangsventile oder Eckventile verwendet. Eine Unterkategorie hierbei unterteilt sich nochmals in eigenmediumbetätigte und fremdmediumbetätigte Ventile. Die 3. Art der Ventile sind maschinell betriebene Ventile. Solche haben einen Ventilantrieb. Eine große Unterkategorie bilden die elektromagnetisch betätigten Ventile. Sie werden unterteilt in: 1. Die direktgesteuerten Ventile oder auch 2/2 Wege- Ventile. Diese Ventile werden auch Durchgangsventile genannt und sind Absperrventile. Sie haben einen Ausgang und einen Eingang. Wenn sie sich in der Ruhestellung befinden, drückt die Kernfeder die Dichtung stark auf den Ventilsitz. Dadurch wird der Eingang geschlossen. Wenn man das Ventil wieder einschaltet, zieht der Kern mit einer Dichtung in der Magnetspule an die Polfläche. Somit öffnet sich das Ventil wieder. 2. Die direktgesteuerten Ventile oder auch 3/2 Wege- Ventile. Sie besitzen drei Anschlüsse und zwei Ventilsitze. Die Ventilsitze wechseln sich im Schließen und Öffnen ab, und zwar wechselseitig. Das Ventil sperrt, wenn eine Feder im stromlosen Zustand eine untere Kerndichtung an einen Ventilsitz drückt. Über Anschluss R wird Leitung A entlüftet. Nachdem man den Strom wieder angeschaltet hat, wird der Kern angezogen und sperrt den Ventilsitz bei Anschluss R über eine gelagerte Dichtung ab. 3. Die servogesteuerten Ventile. Mit diesen Ventilen schaltet man Drücke bei größeren Nennweiten, die höher sind. 4. Die zwangsgesteuerten Ventile. Beim Abdichten der Ventile dient eine Membran oder ein Kolben. Bei diesem Ventil ist kein Differenzdruck notwendig. Bei Druck Null beginnt der Nenndruckbereich. Nach diesen beschriebenen Ventilen gibt es noch die vorgesteuerten Ventile, die fremdgesteuerten Ventile und die elektrostatisch betätigten Ventile. Feder- und gewichtsbelastete Ventile und pneumatisch betätigte Ventile gehören ebenso noch dazu.

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