Das Rad ist eine der wichtigsten und eine der ältesten Erfindungen. Das befestigte und drehbare Rad erleichterte schon früh den Waren- und en Lastentransport. Wie aus Aufzeichnungen und aus der Geschichte hervorgeht, wurde das Wagenrad bereits mit Steinwerkzeugen hergestellt. Das Rad konnte und kann auch in unwegsamem Gelände eingesetzt werden. Anders der Transport auf Rollen und/oder Walzen. Rollen können nur auf gut vorbereiteten Straßen zum Einsatz kommen. Das kombinierte System von Rad bzw. Rädern und Achse bzw. Achsen wird vor allem für Transportmittel, wie Pkw, Lkw und andere Lastentransporter angewandt. Ebenso an Fahrzeugen, zum anderen als Kraftumlenkung an Hebezeugen, wie zum Beispiel bei Winden und Kränen. Die Entwicklung der Räder wird auf die zu befahrende Oberfläche der Straßen abgestimmt. Wir kennen heute Regenreifen, Allwetterreifen, Sommerreifen und Winterreifen, sowie Reifen für Lkw, Motorräder und Baufahrzeuge und noch viele mehr. Auch die Straßenbeläge werden entsprechend den zunehmenden Anforderungen im Straßenverkehr ständig verbessert und erneuert. Die Rollen bzw. die Rolle hat im Sprachgebrauch mehrere Bedeutungen. Das Wort Rolle stammt aus dem mittelhochdeutschen und ist abgeleitet von Rulle, was soviel bedeutet wie kleines Rad. Bedeutungen können ganz unterschiedliche sein, es gib verschiedene Rollen in der Technik und in der Physik. Es gibt zum Beispiel Rollen, die mit einer Rille versehen sind, über die ein Seil oder Strick läuft, um eine benötigte Kraft umzulenken. Anglern ist eine ganz andere Rolle bekannt. Angler benutzen eine Rolle zum Aufrollen der Angelschnur, in Verbindung mit dem Heranziehen des gefangenen Fisches. Im Maschinenbau bedeutet Rolle eine Kreisscheibe, die sich um eine Achse dreht und mit Hilfe von Ketten, Seilen oder Stricken die Kraft umzulenken kann. Im Sprachgebrauch nennt man dieses Umlenken Flaschenzug oder Rollenzug. Flaschenzüge oder Rollenzüge werden zum Heben schwerer Lasten verwendet. Mehrere Rollen sind durch ein zum Beispiel Seil miteinander verbunden. Wird an einem Seilende gezogen, hebt sich die Last am anderen Ende des Seiles um die Hälfte des vom Seilende zurückgelegten Weges. Nach einer festen Regel in der Mechanik bedeutet dieser Vorgang, dass nur die Hälfte der Kraft benötigt wird.
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